Willkommen bei Carpe Diem et Noctem!
Zettelwirtschaft für Lebenskrisen
Carpe Diem et Noctem (cden) ist ein Kunstprojekt von Hannah und Ralf Moser. Es zielt auf das friedliche Zusammenleben in Vielfalt ab, das an der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen ausgerichtet ist. Es verwirft die Idee eines Lebens, das durch den Sinn des Lebens bestimmt wird, zugunsten der Idee eines Lebens, in dem der Sinn im Leben selbst gewählt wird.
In unserer künstlerischen Arbeit vertrauen wir auf die Kraft des Systemdenkens.
Wir richten unseren Blick auf die verborgenen kybernetischen Strukturen, die allem zugrunde liegen – den Netzwerken des Lernens, der Kultur, der Kunst und des Lebens selbst. In diesen vielschichtigen Systemen entfalten sich geistige Prozesse, die unser Dasein formen und bewegen.
Unsere Kunst ist ein Werkzeug der Erkenntnis.
Sie dient dazu, diese dynamischen Prozesse sichtbar zu machen, sie zu durchdringen und zu verstehen. Indem wir die Metastrukturen erforschen, die unser Denken und Handeln lenken, öffnen wir neue Räume für Einsicht, Wandel und schöpferische Transformation.
Unsere Kunst beginnt dort, wo Ideale, Theorien und Glaubenssätze beginnen, das persönliche Denken zu formen. Carpe Diem et Noctem ist ein gemeinsames Kunstprojekt von Hannah und Ralf Moser – eine Einladung, sich selbst zu begegnen, jenseits von Normen, jenseits von Erwartungen.
Wir stellen Fragen, keine Forderungen. Unsere meditative Kunst öffnet Räume für Reflexion:
Wer möchte ich sein?
Wie will ich lieben, leben, entscheiden?
Wie formuliere ich mein eigenes Problem – in der Kunst, im Leben?
Mit einer eigens entwickelten Systematik ordnen wir jene Lebensbereiche, in denen kulturelle, wissenschaftliche und religiöse Idealisierungen unsere Freiheit beeinflussen. Doch statt Antworten zu geben, schaffen wir Lehren, die das Ich stärken – gegen das Wir, wenn nötig.
Unsere Kunst urteilt nicht. Sie ist ein Angebot.
Carpe Diem et Noctem – nutze den Tag. Und die Nacht.
Hinweis zur „Zettelwirtschaft für Lebenskrisen“
Unsere „Zettelwirtschaft für Lebenskrisen“ richtet sich an alle, die den Herausforderungen des Lebens mit einem Augenzwinkern begegnen möchten. Sie ist gedacht für Menschen, die bereit sind, mit Humor, Neugier und Selbstreflexion an ihrem Lebenssinn zu arbeiten.
Aber ganz wichtig:
Wenn du dich gerade in einer akuten Lebenskrise befindest und das Gefühl hast, dass du allein nicht mehr weiterkommst, dann ist es Zeit für professionelle Hilfe. Ärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung ist in solchen Momenten der richtige Weg – und absolut kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
Unsere Zettelwirtschaft kann dich nur dann sinnvoll begleiten, wenn du über das Leben schmunzeln kannst – auch wenn es gerade nicht gut läuft.
Für alle, die bereit sind, gilt:
Es gibt viel zu verstehen, viel zu entscheiden – und viel zu gewinnen.
Die Mediathek zum Sinn im Leben
Inmitten all der Stimmen, die uns sagen, wer wir sein sollen, beginnt eine stille, aber kraftvolle Bewegung: die Reise nach innen – dorthin, wo Selbstbestimmung in echter Freiheit wurzelt.
Die Vorstellung, in einer Demokratie könne jeder frei leben, wie er möchte, klingt verheißungsvoll – doch sie verkennt, wie stark das kollektive „Wir“ unser individuelles „Ich“ formen will.
Es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen, nicht das Besitzen, sondern das Erwerben, nicht das Dasein, sondern das Hinkommen, was den größten Genuß gewährt.
Carl Friedrich Gauß
Wir sind nicht das, was wir wissen, sondern das,
was wir bereit sind zu lernen.
Mary Catherine Bateson
Diese Mediathek ist kein Ort für Idealisierungen oder universelle Weltbilder, die alle teilen sollen. Sie ist ein Raum der Orientierung – ein Kompass für jene, die sich aufmachen, ihren eigenen Sinn zu entdecken. Für alle, die den Mut haben, sich selbst zu begegnen – jenseits von Erwartungen, Dogmen und vorgefertigten Antworten.
Doch Freiheit hat ihren Preis.
Wer nur eine Orientierung bekommt, muss selbst entscheiden, welchen Weg er geht – und das ist oft alles andere als bequem. Sich selbst zu begegnen, wirklich hinzusehen, was einen erfüllt oder zumindest nicht leer zurücklässt, ist keine romantische Selbstfindungsreise. Es ist Arbeit. Es ist Zumutung. Und manchmal ist es schmerzhaft.
Denn es geht nicht darum, anderen die richtigen Werte zu predigen oder sich in sinnstiftenden Aufgaben zu verlieren, die von außen kommen. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen – radikal und ohne Ausrede. Wenn es nicht gut läuft, gibt es niemanden, auf den man zeigen kann. Kein System, keine Gemeinschaft, keine Ideologie.
Jeder ist gefordert, sich um das eigene Leben zu kümmern – und um das Zusammenleben mit anderen. Oder er zieht sich zurück, wird zum Eremiten im eigenen kleinen Territorium, das mit jedem weiteren Menschen auf diesem Planeten enger wird.
Die bequemste Lösung – sich ins gemachte Bett eines kollektiven Sinns zu legen – steht denen nicht offen, die Selbstbestimmung ernst meinen. Wer wirklich frei sein will, muss lernen, mit der Unsicherheit zu leben, die Freiheit mit sich bringt.
Wege zur Lebenskunst
Carpe Diem et Noctem lädt dich ein, dem Sinn des Lebens auf neuen Wegen zu begegnen.
Was dir hier begegnet, ist keine einfache Antwort – sondern eine vielschichtige Orientierungshilfe: ein System aus Perspektiven, das sich aus durchdachten, sich kreuzenden Gliederungen speist. Ob aus philosophischen Erkenntnislehren, lebensnahen Erzählungen, existenziellen Fragen oder konkreten Lebenskontexten – jede Struktur öffnet einen neuen Zugang zum Sinn. Denn wer sucht, braucht nicht nur Mut, sondern auch Wege, die das Fragen selbst ernst nehmen.
Erkenntnislehre der Lebenskunst
Die naheliegendste Annäherung an die Frage nach dem Sinn im Leben führt über eine Erkenntnislehre der Lebenskunst – eine Philosophie des guten Lebens und des erfüllten Daseins.
Eine Erkenntnislehre der Lebenskunst und des Lebenssinns
Sinnfragen begleiten uns seit jeher – sie sind oft tief in den kulturellen und gesellschaftlichen Strukturen verankert, in die wir hineingeboren werden. In jeder Gemeinschaft entstehen Vorstellungen vom Sinn des Lebens, die das Zusammenleben prägen. Wer davon abweicht, wird nicht selten ausgegrenzt. In modernen Demokratien, die auf individueller Freiheit beruhen, kann dies zu Spannungen führen: zwischen kollektiven Erwartungen und persönlicher Sinnsuche.
In einer Welt voller Theorien, Modelle und Konzepte braucht es mehr als nur kluge Gedanken – es braucht Orientierung. Doch viele Theorien aus Kunst, Kultur, Medien oder Wissenschaft vermischen Orientierung mit Einflussnahme. Aber in einer lebendigen Demokratie, in der Menschen ihre Entscheidungen frei und eigenverantwortlich treffen, lassen sich Lebensfragen weder in allgemeingültige Formeln pressen noch für alle im Namen der Wissenschaft in gleicher Weise beantworten. Was wir brauchen, sind keine abstrakten Theorien, sondern Erkenntnislehren, die uns helfen, unsere eigenen Antworten zu finden – individuell, praxisnah und sinnstiftend.
Theatrum Mundi 42
Doch Carpe Diem et Noctem geht weiter: Wir erzählen unsere Kunst auch als Geschichte – inspiriert von Platon, der seine Gedanken fast ausschließlich in Dialogform entfaltete. Aber wir wählen den Weg der Metaloge – Gespräche, die nicht nur Inhalte vermitteln, sondern die Struktur des Denkens selbst sichtbar machen. Und wer weiß – vielleicht findest du sie nicht nur erkenntnisreich, sondern auch überraschend unterhaltsam.
Theatrum mundi 42 (TM42)
Die Bühne, die uns die Welt bedeutet
Theatrum mundi 42 ist die Medienplatform der Ateliers im Delta, auf der wir Carpe Diem et Noctem, Stadt der Vernunft, den Wegweiser für kluge Avantgardisten, Mein christliches Testament und die AiD Editionen von Hannah und Ralf Moser in Szene setzen.
Wegweiser
Metaloge führen uns auf die Metaebenen geistiger Architektur: des Lebens, der Kunst, der Kultur – und vor allem des Lernens. Denn weder Alltagssprache noch bloße Dekonstruktion reichen aus, um die kybernetische Dynamik des Geistes lebendig werden zu lassen. Deshalb haben wir eigene Lehren entwickelt – zur Architektur, Konstruktion und Umsetzung geistiger Systeme. Die Metaloge aus der Stadt der Vernunft und dem christlichen Testament bilden ihren erzählerischen Rahmen. Hier findet ihr Carpe Diem et Noctem als Geschichte in Metalogform: Wegweiser im Welttheater „theatrum mundi 42“

Stadt der Vernunft
Stadt der Vernunft setzt den erzählerischen Kontext für den Wegweiser für kluge Avantgarrdisten
Kompass
Auch im Kompass führen uns Metaloge zu den Metaebenen der geistigen Architektur unseres Lebens. Dort ordnen wir pragmatisch jene Fragen und Aufgaben, an denen niemand vorbeikommt, nach Kontexten und Metaebenen. Das oberste Ordnungskriterium sind die Metaebenen des eigenen Lebens: sich durch die Jahrzehnte führen, durch die nächsten Jahre navigieren und den Jahreskreis der Aufgaben gestalten. Doch selbst für pragmatische Menschen hat die Freiheit, den Sinn im Leben zu suchen, ihren Preis. Wer nur eine Orientierung erhält, muss selbst entscheiden, welchen Weg er geht – und das ist oft alles andere als bequem. Sich selbst zu begegnen, wirklich hinzusehen, was erfüllt oder zumindest nicht leer zurücklässt, ist auch für Pragmatiker keine romantische Selbstfindungsreise, sondern eine Konfrontation mit der eigenen Realität.

Durch die Jahrzehnte führen
An den großen Fragen des Lebens kommt niemand vorbei – selbst wer pragmatisch lebt, begegnet ihnen früher oder später. Umso wertvoller ist es, ihnen nicht erst in schwierigen Zeiten Raum zu geben: Wer sich früh mit Sinnfragen auseinandersetzt, gewinnt Klarheit, Orientierung und innere Gelassenheit.
- Die großen Meta-Fragen
- Umwelt und Gesellschaft
- Persönlichkeitsentwicklung

Durch die nächsten Jahre navigieren
Eine der größten Herausforderungen besteht darin, im Kontext unsere Antworten auf die großen Fragen so durch die nächsten Jahre zu navigieren und Transformationen umzusetzen, dass diese großen Fragen mit dem Jahreskreis der Aufgaben verbunden werden.
- Transformation, Lebensübergänge und Krisen
- Finanzen und materielle Sicherheit

Jahreskreis der Aufgaben
Jahr für Jahr begegnen uns dieselben Aufgabenblöcke, die wir im Kontext unserer Grundsatzentscheidungen zu den großen Fragen und des eingeschlagenen Weges immer wieder neu einordnen müssen.
- Beziehungen und soziale Bindungen
- Beruf und Berufung
- Gesundheit und Körper
Aktuelle Themen und Projekte
Einen ersten Eindruck können auch die aktuellen Themen und Projekte von carpe diem et noctem vermitteln.

Ralf Moser |
McT – LLLiPFL – Radar Love |
Radar Love | 2023 |
Radar Love
Wie gehen wir mit Liebe, Lust und Leidenschaften in Partnerschaften, Freundschaften und Liebschaften um?









